Change your fashion horizon

 

Change your fashion horizon

 

das wurde mir vergangenen Samstag bewusst. Wie schon in meinem Beitrag der Bread & Butter erwähnt, hat mich der Event und die Aussagen vieler Menschen zum Nachdenken angeregt. Ich solle mehr Mut haben, hieß es. Trau dich doch mal was neues auszuprobieren, das wird dir stehen glaub mir. Ok, aber was ist mit meinen Mitmenschen? SO kann ich doch nicht in Bayreuth herumlaufen. Das war das Gespräch zwischen mir und einer anderen Besucherin / Bloggerin, die ich an dem Event getroffen habe. Wisst ihr was ihre Antwort auf die Frage war? Was kümmert es dich, was andere Menschen von dir denken. Du bist wie du bist und wenn dir ein Outfit gefällt dann trag das gefälligst und mach dir keine Gedanken über andere Menschen, die keinen Stil besitzen.

 

 

Halleluja! Erst wurde ich ein wenig stutzig, dann dachte ich darüber nach und dann machte es Klick in mir. Sie hat Recht – ich stelle meine Outfits so zusammen, dass ich möglichst unauffällig überall bin. Keine Muster, keine Farben, alles dezent gehalten. Wildleder zu Samt und Spitze – no Way, damit falle ich doch voll auf in dieser „Provinzstadt“. Schon vor circa zwei Wochen fotografierte ich noch ein Sommeroutfit, das für mich doch eher etwas neues war. Und wenn ich ehrlich bin, ich habe diese Blicke einfach nur genossen!

Mustermix und Textilexperimente

Polkadots zu Blumenmuster oder weiße Stiefeletten zur Boyfriend-Jeans. Bloggerinnen wie Caro Daur, Johanna Olson oder Lydia Elise Millen machen es vor. Naja weiße Stiefel sind jetzt nicht so mein Geschmack aber es gibt schließlich genügend andere Herbst und Winter Trends, die es mir regelrecht angetan habe. Und ich bin offen für neues. Musterkombinationen, mal keine Skinny Jeans zu tragen oder ein langer Pullover mit Overknees. Klar bleiben auch an manchen Tagen meine typischen „Allblack Outfits“ beständig, aber diesen Herbst wird nicht nur alles in Schwarz gekauft. Erst gestern bestellte ich mir samtblaue Overknees und bin schon gespannt, wie sie in Echt an mir aussehen. Wildleder zu Schlangenmuster und Spitzenoberteil – anfangs dachte ich mir, es könnte komisch aussehen, aber ich finde es ziemlich lässig.

 

 

„Leute glotzen. Sorge dafür, dass ihre Zeit dafür es wirklich wert ist!“ 

-Harry Winston

Es muss nicht nur ein Style sein 

Heute mal einen Streetstyle Look mit derben Boots und T-Shirt, den Tag darauf den typischen französichen Look oder einem A-Linien Rock mit einem Pullover und Overknees. Mode ist so vielfältig und es gibt jede Menge Trends. Man sollte sich nicht nur auf eine Linie versteifen, sondern lieber etwas experimentierfreudiger werden. Ich finde es eigentlich sogar cooler, wenn die Person verschiedene Seiten der Mode tragen kann, ohne dabei verkleidet auszusehen. Wie macht ihr das bloß? Mir selber werde ich auf jeden Fall treu bleiben – Lederjacken mit Fake-Fur Kragen oder das allgemeine Nicht-überladen mit Schmuck und Co bleiben weiterhin beständig. Aber auch ich bin ein Fan von verschiedenen Looks; von rockig bis zu elegant, lässig oder doch classy, Festival oder Pariser Vibes. Und vieles davon hab ich sogar selbst im Kleiderschrank, ich habe mich nur nicht getraut es zu kombinieren bzw. anzuziehen.

 

Was habe ich daraus gelernt? 

Das ich nicht immer auf das hören sollte, was andere von mir denken. Und ich sollte mich nicht verstecken und mir neue Sachen zurtrauen, egal was andere von mir denken. Schließlich gibt es doch immer was zu meckern oder liege ich da falsch?

Es fühlt sich auf jeden Fall gut an, offen für neues zu sein und andere Seiten der Mode zu entdecken. Ganz gleich ob ich jedem Trend nachjagen muss oder ob ich ihn studiere und dann auf meinen Stil projizieren. Und euch kann ich auch nur raten, euch nicht zu verstecken. Zieht das an, was ich tragen wollt. Schmickt euch wie es euch gefällt. Verhaltet euch so wie ihr es für richtig haltet. Denn das seid schließlich Ihr! Und mal ehrlich – interessiert euch nicht für die, die euch versuchen schlecht zu machen. Das macht euch selbst nur kaputt. Lieber vertraut ihr denen, die euch so wertschätzen, wie ihr seid!

 

 

 

 

 

 

 

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