High Heels on fire

Wer mich kennt, weiß ich liebe High Heels! Je höher desto besser, unter 10 cm ist für mich flach 😂. Was bei meiner Körpergröße von 175 cm eigentlich schlecht ist, denn ich bin bei meinen Mädels eh immer die Größte und wo bitte sind die großen Männer alle hin? In der Regel bin ich dadurch also immer einen Kopf größer als alle anderen, aber dafür habe ich dann z. Bsp. im Club immer eine schöne Rundumsicht.
Oft werde ich gefragt: „Wie machst du das, acht Stunden und mehr auf diesen Schuhe zu stehen/laufen?“ Ist eigentlich ganz einfach!

Wichtig ist, dass du deine Füße nach und nach daran gewöhnst. Das geht im Sommer ganz gut mit Wedges die nicht ganz so hoch sind und einen durchgängigen Absatz haben, oder mit Sandalen mit einem breiteren Absatz, wie Kork. So gewöhnt sich deine Fußsohle daran und vor allem der Ballen, auf dem du dann zu 2/3 läufst. Ebenfalls trainierst du so auch die Waden und die Sprunggelenke. Man kann das auch ab und zu zuhause machen, in dem man barfuß auf „Zehenspitzen“ läuft. Übt auch den Gleichgewichtssinn, den wir für hohe Schuhe brauchen. Das Laufen in neuen hohen Schuhen immer auf einem glatten Boden üben. Wichtig ist vorne aufzusetzen und nicht zu sehr abzurollen, der Körper sollte in komplett gestreckter Haltung sein, sonst geht es auf den Rücken. Bitte immer einen Fuß vor den anderen setzen und nicht nebeneinander und dabei das Knie nicht zu sehr abwinkeln, sonst habt ihr gleich den „Storch im Salat Gang“.

Grundsätzlich achte ich schon beim Kauf darauf, dass der Absatz hinten an der Ferse angebracht ist und nicht in Fersenmitte, dass erschwert das Laufen und man knickt leichter ein. Ist die Sohle sehr glatt, was gerade bei Pumps immer der Fall ist, raue ich sie mit etwas Sandpapier an. Quetscht bitte die Füße, gerade im Sommer sind sie oft mal leicht geschwollen, nicht in den Schuh, das geht immer schief und tut unnötig weh.

 

Jetzt ein paar Tipps von mir, wie ich über den Tag komm, wenn die Füße mal nicht so wollen:

– bei geschwollen Füßen im Sommer gönne ich mir ein kaltes Fußbad, es hilft wirklich

– wenn es schnell gehen muss, Latschenkieferbalsam, gibts in jeder Drogerie

– du bist nicht gerne barfuß in Schuhen? Dafür gibt es flüssige Socken 😂. Kein Scherz, gibt es in jedem gut sortierten Schuhgeschäft, ein Spray zum auftragen. Als hätte man Feinstrümpfe an, nur unsichtbar. Ich benütze hierfür immer Silky Soft Feet von Tamaris, riecht auch noch angenehm frisch und man rutscht nicht mehr hin und her in den Schuhen. Hab sowas auch schon beim DM und Deichmann gesehen

 

 

– Einlege-Sohlen mit Frischeduft, gerade für Ballerinas benütze ich diese gerne. Man schwitzt definitiv weniger. Die gibt’s jetzt auch in schwarz 👀

– der Anti-Blasen-Stick von Compeed ist der Knaller. Gerade bei neuen Schuhen, bei welchen man noch nicht genau weiß wo sie eventuell drücken, kannst du damit schon vorbeugen. Einfach ringsherum, an den Schwachstellen deines Fußes auftragen und du hast deine Ruhe. Handlich klein, passt in die Tasche wie der Lippenstift, nur nicht verwechseln 🙈

– so sieht es auch mit den Compeed Blasenpflaster aus. Diese hatte ich ja schon bei meinen Tipps für Festivals erwähnt. Hab diese eigentlich fast immer dabei, wenn ich länger unterwegs bin

 

– Druckstellenschutz/Fersenschutz ist Erleichterung für empfindliche Stellen. Spätestens nach der ersten Stunde bemerkt man, wo die Schwachstelle des Schuhs ist, was man ja leider bei der Anprobe nicht merkt, sonst würde man sich den Schuh ja nicht kaufen oder? Meistens liegt es aber auch daran, dass man zwei unterschiedliche Füße hat – übrigens ist das bei jedem Menschen so! In diesem Fall hat auch da die Industrie vorgesorgt und Silikonklebepads auf den Markt gebracht, die einfach an dieser/diesen Stelle/n im Schuh angebracht werden. Ach ja, und sollte der Schuh an der Ferse zu sehr drücken, dann geht zum Schuster, der klopft ihn hinten etwas weiter aus

– Gel Schuhpads für den Ballen, ein Muß für offene High Heels wie Peeptoes oder Sandalen! Warum? Jede Frau kennt das, bei offenen hohen Schuhen hat man nach einer gewissen Tragezeit das Gefühl, man würde vorne etwas rausrutschen. Automatisch fangen die Zehen an sich zu krümmen um dies auszugleichen. Da ist der Krampf, bzw. Schmerz in den Zehen quasi vorprogrammiert. Deshalb gibt es diese Schuhpads die man sich zwischen dem Ballen und Zehenansatz reinklebt und somit dieses Rutschgefühl verhindert.

Fazit:

Bis jetzt bin ich mit diesen Dingen gut über die Runden gekommen und my High Heels not on fire!
Noch Fragen? Wenn ja, einfach unten in die Kommentare! Oder habt ihr vielleicht noch einen Geheimtipp? Dann raus damit.
Schöne Woche euch allen!

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