Slow your tempo

Slow your tempo – oder anders ausgedrückt, chill doch mal bisschen. Ja wie? Hab ich keine Zeit dafür? Termin hier, Shooting da, dazwischen eine Fitnessstudio Session, Nagelstudio steht mir auch bevor, gesund ernähren auch noch und am besten noch 8 Stunden Schlaf erhalten und so früh wie möglich ins Bett gehen. Blogger / Model / Schüler / Familienmensch in einem + ein Privatleben habe ich ja auch noch. Manchmal wächst auch mir alles über den Kopf – Sätze wie “Sorry die Woche bin ich komplett beschäftigt” oder  “Ich kann nur Dienstag und Freitag. Wie du nur Montag und Samstag? Oh, dann müssen wir unser Treffen wohl auf 2020 verlegen”. Das verärgert nicht nur mich, sondern auch viele meiner Freunde. Zurecht natürlich, wen würde es nicht stören, wenn man ständig mit anderen Sachen beschäftigt ist. Deshalb das Motto: Slow your Tempo!

 

 

Wie funktioniert es? 

Ganz einfach wäre zu plump ausgedrückt. Jedenfalls versuche ich, zwischen vollgestopften Wochen und Monaten mir auch mal Ruhephasen zu nehmen. Wie auch jetzt im Juli /August. Relativ wenige Shootings, Schule fällt bis Mitte September eh weg. Stattdessen plane ich Städtetripps ein, Familienabende auf unserer neuen Terrasse, nicht zu vergessen meine heißbegehrten Festivals sowie Shoppingtouren für meine Herbstgaderobe. “Gehen wir heute Abend essen?” – funktioniert spontan, ohne meinen Terminkalender darum bitten zu müssen, eine Zeitlücke zu finden.

Natürlich muss jeder selbst herausfinden, ab wann er / sie eine Pause braucht. Und das heißt nicht, dass ich umbedingt einen zweiwöchigen Campingurlaub antreten soll, um danach “motiviert” weiter zu schuften. Nein, viel mehr geht es darum, sich selber nicht zu viel Stress zu machen oder sich bis oben hin vollzuplanen. Zwischen den Terminen Zeit zum ruhen einzuplanen, soweit es möglich ist.

Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.     – John Steinbeck

 

Warum ausgerechnet dieses Motto?

Ehrlich gesagt war es bei mir bitter notwendig, eine Pause einzulegen. Viele wissen ja, das Stress zu Krankheiten führen kann (in meinem Fall Hautausschläge, Depressionen oder auch Grippe ähnliche Zustände) bis hin zum Burn-Out. Körper, aber vorallem der Geist braucht eine Auszeit. Dem Körper gönnen wir es immer wieder einmal, machen weniger Sport, legen mal eine Ruhepause auf dem Sofa ein oder gemütlich im Garten. Auch ein gutes Essen kann für Entspannung sorgen. Aber der Kopf/Geist braucht da schon etwas länger um auf ein normales Level zu kommen. Das Handy mal für 24 Stunden weglegen, ein gutes Buch lesen, sich in Musik zu verlieren, eine gute Unterhaltung führen – die alltäglichen Reizüberflutungen von 100 auf 0 setzen. Viele werden es mir vielleicht nicht glauben, aber auf Sonne Mond & Sterne habe ich ebenfalls abgeschalten, mich in mein Zelt verkrochen und das Buch zu meiner Seminararbeit gelesen – entspannt war ich danach auf jeden Fall.

Fazit:

Auch wenn wir jung sind, brauchen wir unsere Ruhepausen. Nehmt euch einen Tag in der Woche “frei” für Dinge, die euch zur Ruhe bringen. Wie meine Eltern und Großeltern es schon vorlebten, der Sonntag ist und bleibt ein Ruhetag; ein Tag zum abschalten, entspannen und für sich selber.

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