How I create my outfit

How I create my outfit oder anderst gesagt:

Meine Stylingfakten an die ich mich zum größten Teil halte!
Style ist immer auch ein Teil des eigenen Geschmacks, der jedoch nicht selten vom Trend oder der Saison beeinflusst wird. Dennoch stelle ich für mich selbst fest, dass ich mich immer weniger danach richte und mehr meinen eigenen Stil entwickle und etwas gefestigter bin. Dies ist sicherlich auch eine Frage des „älter“ werdens. Immer mehr greife ich nach Klassikern und stelle schon heute fest, wenn ich meinen Kleiderschrank so durchforste, dass es da so einige Teile gibt, „Lieblingsteile“, die ich bereits länger habe. Gerade weil ich da auf gute Qualität achte, was mir bei Trendteilen oftmals egal ist, denn die wandern nach der Saison dann auch mal in die Tonne.

Zehn Wichtige Fakten gibt es bei mir aber schon länger als zwei Jahre an die ich mich größtenteils auch halte:

1. Wohlfühlfaktor

Kennt sicherlich jeder. Du ziehst etwas Neues an und fühlst dich rundum wohl. So sollte es auch immer sein. Leider kauft man sich dann doch ab und zu etwas, bei dem man innerhalb kürzester Zeit bemerkt, dass es dann doch nicht so richtig sitzt, oder der Stoff kratzt oder nicht so nachgibt wie man es sich wünscht, oder die Farbe bzw. Farbkombi nicht „das Gelbe vom Ei“ ist. Ich versuche inzwischen echt so etwas zu vermeiden. Hab ich beim ersten probieren schon den kleinsten Zweifel, oder stört mich etwas an dem Kleidungsstück, wird es nicht gekauft und dies auch ohne jeglichen Kompromiss. Erspart Geld, Zeit und Kummer! Oder wie oft habt ihr euch schon geärgert über einen Fehlkauf?

2. Basics

Genau da achte ich auf gute Qualität. Reine Baumwolle, Seide oder Kashmir, einfach ein weicher fließender Stoff ohne Schnick-Schnack und hochwertig verarbeitet. Schließlich möchte man ein bisschen länger was davon haben. Und lasst euch bitte nicht von der Optik täuschen, sondern schaut euch bitte die Zusammensetzung auf den eingenähten Etiketten an. Basics kann man nie genügend im Kleiderschrank haben!

 

3. Schuhe

Wo fang ich da nur an. Das ich ein High-Heels-Fanatiker bin, ist ja kein Geheimnis mehr 😍, aber jede Frau weiß auch, den ganzen Tag auf Hacken ist die Hölle, noch dazu in einer Stadt deren Straßen fast ausschließlich aus Kopfsteinpflaster gemacht sind. Ich liebe hohe Schuhe, damit bekommt jedes noch so unscheinbare Outfit ein gewisses Etwas. Mal davon abgesehen, dass es den Körper streckt und die Beine noch länger erscheinen läßt. Möchte „Frau“ elegant erscheinen, kommt sie meines Erachtens nicht um hohe Schuhe herum. Doch trotz allem muß auch ich zugeben, dass flache Schuhe Alltagstauglicher sind und auch bequemer. Und seit es Mules gibt, hab auch ich ein Paar flache Schuhe zusätzlich zu Ballerinas und Co. im Schrank. Nur mit Sneakers kann ich mich nicht anfreunden und werd ich auch wohl nie.

 

Hier mein Tipp: Je größer der Fuß (39 +) desto weniger sieht ein Sneaker gut aus, sondern wirkt globig. Noch dazu wenn der Hosenbeinabschluß eng anliegend ist und kurz vor dem Schuh endet, dann lieber hochkrempeln. Und auch mit Sneaker kann man ganz normal laufen und braucht nicht über die Straßen schlürfen 😂.

4. Taschen

Gehört für mich zu jedem Outfit dazu und wertet es auf. Mal davon abgesehen, dass wir Frauen darin echt alles verstauen was wir unterwegs so brauchen. Sie kann ein Statement sein, der absolute Hingucker, aber auch einfach nur dem noch so tristen Outfit das entscheidende Etwas geben. Ohne geht für mich gar nicht und wenn es nur eine Clutch ist. Und auch hier ist es bei mir so, in klassische Taschen investiere ich mehr Geld, als bei Trendteilen.

5. Jacken

Ich bin ein absoluter Fan von Lederjacken. Egal bei welchem Wetter, selbst bei Regen und Schnee – wenn es nicht eine Wildlederjacke ist – ist man immer gut eingepackt. Hab die jetzt auch schon in mehreren Farben. Und auch da verhält es sich wie bei jedem anderen Kleidungsstück, einmal gut investiert und man hat ewig was davon. Leder ist nun mal robust.

6. Farben

Schwarz, Braun, Khaki, Blau, eben dunkle Töne, dass sind meine Farben. Kombiniert mit Nudetönen. Wenn ich schnell in meinen Schrank greife, kommt zu 90 % ein Allblack Outfit raus. Und schwarz kommt nie aus der Mode. Bei manchen Farben, die so der eine oder andere Designer kombiniert denk ich mir oftmals nur Aua! Hab ich was farbiges an, dann immer in Kombination mit Schwarz oder komplett in einer Farbe. Auf irgendwelche Experimente lass ich mich da nicht mehr ein.

7. Accessoires

Hier handle ich nach dem Motto „Weniger ist Mehr“ und ich besitze kaum Modeschmuck. Kann diesen, ich trage an jedem Finger einen Ring-Style nicht verstehen, genauso wenig wie fünf fette Ketten um den Hals. Auch Gold-Silber-Kombis finde ich eher störend und versuche es zu vermeiden. Ein schöner Schal oder ein Tuch kann ein guter Ersatz für Halsschmuck sein. Bei Gürteln bin ich froh, dass diese in den kommenden Saisons wieder mehr im Focus stehen und auch wieder mehr auf Taille getragen wird. Sonnenbrillen sind für mich ein MUSS! Davon kann ich nicht genug haben. Ich bin jedoch vorsichtig bei Brillen mit großem Rahmen, da ich einen relativ kleinen Kopf habe. Das gleiche ist auch bei Hüten der Fall, scheußlich finde ich Caps für Frauen. Hingegen schick finde ich für den Winter Lederhandschuhe.

8. Jogginghosen

Hab ich persönlich keine. Beim Sport trage ich Leggings, und die kann man auch im Alltag tragen. Jogginghosen sind für mich nicht Alltagstauglich, sondern für den Sport gemacht. Auch nicht die, die dafür extra designt wurden. Einfach nur Schlabberlook! Wie sagte Karl Lagerfeld schon:“Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren“! Gilt auch bei Männern! Kombiniert mit Flip-Flop, grauenhaft 🙈

9. Muster

Ganz schwieriges Thema. Ich persönlich habe kaum gemusterte Teile. Und die wenigen die ich besitze kombiniere ich immer mit unifarbenen Teilen. Punkte/Tupfen mag ich gar nicht. Streifen oder asymmetrische Muster gehen schon mal. An anderen finde ich oftmals gemusterte Kombinationen toll, aber an mir nicht. Das bin einfach dann nicht mehr Ich. Genial finde ich Shirt’s mit Statements, es sollte aber auch zu der Person passen, die es trägt. Lustig finde ich Band- bzw. Fanshirts vor allem dann, wen der Träger nicht mal weiß um wen oder was es sich da handelt. Also Hände weg von Dingen die man nicht kennt.

10. Feminin

Würde ich meinen Kleidungsstil nennen. Nicht zu weite Kleidung, also den Körper in Szene setzen, empfehle ich jeder Frau. Ich finde es schlimm mit anzuschauen wie viele Mädchen/Frauen sich doch sehr männlich kleiden und auch den Gang oder gar die Redensweise eher maskulin sind. Es sollte schon noch ein Unterschied erkennbar sein. Also bitte mehr Mut zur Weiblichkeit. Und noch so eine klitzekleine Anmerkung von mir, auch das darunter, also die Wäsche ist ein wichtiger Bestandteil eines jeden Outfits.

Und so als Schlusswort:

Natürlich hat gute Qualität auch immer seinen Preis, aber bei Teilen die ich länger tragen möchte zahlt sich das dann auch wieder aus.

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