Fake Fur

Es lässt einen elegant wirken, wertet das Outfit auf und hält gleichzeitig warm – Fake Fur. Und dazu kommt gleich ein höchst umstrittenes Diskussionsthema auf. Echtpelz oder doch nur ein billiges Immitat? Zugegeben, ich persönlich bin ein großer Fan von – ACHTUNG! – unechten Felljacken und Accessiores. Sie haben diesen einen Touch von einer russischen Schönheit, was mir so gefällt. Dennoch stellt man auch häufig mir die Frage, ob das ein Echtpelz sei. Schon traurig das heutzutage keiner den Unterschied erkennen kann zwischen echt und fake. Dabei ist es so simpel. Aber dazu komme ich später.

Ich besitze kein einziges Kleidungsstück aus echtem Pelz. Grund dafür ganz einfach:

  • Tierliebe – ich liebe (fast) wirklich jede Art von Tier, ausgenommen Spinnen und ähnliche Krabbeltiere. Ich finde es abscheulich, das Tiere wegen ihres Pelzes getötet werden müssen
  • Besonders schlimm finde ich die nicht artgerechte Haltung dieser Tiere
  • er hält auch nicht wärmer?
  • echter Pelz kann nur chemisch gereinigt werden, hingegen unechter auch mal gewaschen werden kann

Für mich gibt es keinen guten und überzeugenden Grund, sich einen Echtpelz anzuschaffen. Warum? Denken manche Menschen ernsthaft, dass sie mit einem toten Tier um den Körper besser aussehen oder gar höher gestellt sind, als der „Normalbürger“?

Zum Glück gibt es einige Tierschützer, die sich die sogenannte „Pelzpolizei“ nennen und Passanten darüber aufklären, zumindest in einigen Großstädten. Daumen hoch für dieses Engagement.

Aber wie erkennt man eigentlich Echtpelz schon beim Kauf?

Wie oben schon genannt, ist es recht simpel. Hierzu 3 gute Tipps, die bei jedem Einkauf geprüft werden sollten:

– Pusten: Bei echtem Fell geht beim Pusten dasDeckhaar zur Seite, darunter kommt leicht gekräuselte, feine Unterwolle zum Vorschein. Kunsthaar dagegen ist starrer, häufig gleich lang geschnitten und fühlt sich wegen der statischen Aufladung leicht klebrig an

– Auseinanderziehen: Wer die Haare auseinanderzieht, sieht, ob Leder darunter ist. Dann handelt es sich um echten Pelz. Zudem ist meistens auch das Unterfell erkennbar, was eher eintönig aussieht. Bei Kunstfell sieht man hingegen eine gewebte Textilschicht.

– Anzünden: Einfach nach dem Kauf ein paar Haare ausreißen und anzünden. Kunsthaar schmilzt wie Plastik zu kleinen Klümpchen und riecht auch ähnlich wie Plastik. Echtes Fell riecht nach Horn.
Und noch was: Lasst euch nicht vom Etikett täuschen! Auch der Preis ist nicht mehr aussagekräftig.

 

 

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