Die dunkle Seite des Onlineshoppings

Die Vorteile des Onlineshoppings sind ganz leicht und schnell formuliert: Bequemes Einkaufen, quasi von jedem Ort aus, mit reichlich Auswahlmöglichkeiten und oftmals Bezahlung erst nach vierzehn Tagen. Das ist bestimmt jedem bereits bekannt, da erzähle auch ich nichts neues. Aber über die Nachteile, da kann ich anhand eines absolut negativen Beispiels mehr berichten und auch warnen!

Ich war im Januar auf der Suche nach einer wirklich speziellen Jacke, die ich bei einer Bloggerin aus England gesehen habe und habe die auch in einem Onlineshop gefunden, bei dem ich aber bis zu diesem Zeitpunkt noch nie etwas bestellt habe, aber schon sehr viel gelesen und gehört – eigentlich mehr destruktives! Mein Kopf sagte mir daher mehrfach lass es, aber der Bauch du brauchst die Jacke!

Also hab ich mir am 25.01. die Jacke bestellt und damit es sich lohnt noch drei Teile zusätzlich, alles Oberteile. Hab mir dort auch ein Kundenkonto angelegt, um den Bestellvorgang gut kontrollieren zu können und auch über „Klarna“ zu bezahlen, ansonsten wäre nur Paypal oder diverse Kreditkarten möglich gewesen. Bis zum 27.01. habe ich nichts mehr davon gehört, beim Kundenkontocheck war aber alles in Ordnung und die Ware schon unterwegs. Am 31.01. kam die Ware per DPD bei mir an und zwar gleich zwei Mal! Warum 2x? Auf dem Kundenkonto ist nur eine Bestellung vermerkt? Aber egal, erst mal auspacken. Ich war wirklich erschrocken über die minderwertige Qualität der dazu bestellten Oberteile. Widerlicher Geruch, schlechte Verarbeitung und merkwürdige Schnitte. Nichts davon hatte mit den online gezeigten Abbildungen zu tun. Ein schulterfreies Spitzenoberteil in Größe 32, sah wie Größe 40-44 aus und war für mich untragbar.

Somit habe ich das ganze wieder zusammen gepackt und mit dem DPD am nächsten Tag 01.02. wieder zurück geschickt und von meinem Widerrufsrecht gebrauch gemacht! Man muss dazu anmerken, die Rücksendung musste ich selbst bezahlen, es war kein Rücksendelabel dabei. Am 19.02. kam dann die erste Mail, die Rücksendung wäre jetzt eingetroffen und würde geprüft, war der Paketdienst zu Fuß unterwegs? Beim einloggen auf dem Kundenkonto am 28.02. war noch keine Gutschrift vermerkt, worauf dann prompt am 02.03. die erste schriftliche Mahnung von Klarna kam.

Eine Klärung mit dem Onlinehändler ist auch telefonisch nicht möglich, da keine Nummer vorhanden, lediglich ein Kontaktformular auf deren Internetseite. Ein kurzer Anruf bei Klarna hat mir gezeigt, der Onlinehändler ist auch dort als nicht besonders schnell bekannt. Nur mal so nebenbei bemerkt, hätte ich mit Paypal bezahlt, würde ich jetzt bereits einen Monat meinem Geld hinterher rennen. Erst gestern, 04.03., nachdem ich mich über deren Kontaktformular beschwert habe, kam die Gutschrift.

Fazit des Ganzen: Eine kleine Checkliste, was ein seriöser Onlinehändler meiner Meinung nach haben muss!

– nachvollziehbares Kundenkonto

– Info über den Werdegang der Bestellung und zwar „Just in Time“

– Kundenservice mit Telefonnummer/Servicehotline

– Kostenloser Rückversand

Und noch ein Tipp, lest vor der Bestellung die AGB’s durch, zumindest den Punkt über die Rückgabe!
Sicher wollt ihr jetzt auch wissen um welchen Onlinehändler er sich handelt. Würde man die vier „O“ in ihrem Markennamen durch „U“ ersetzen, käme die richtige Bezeichnung für deren Service und Qualität heraus – BUUHUU!

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